Bürgerinitiative „Steinhof als Gemeingut erhalten“

„Für die Ärmsten das Schönste“, dieses Motto des Erbauers,
sollte auch weiterhin Maßstab für die Zukunft des
Otto Wagner Spitals am Steinhof sein.

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Grüne Partei steinhof mediation gruene

veröffentlicht am 20. Februar 2017 | von Wolfgang Veit

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Grüner Penzing: WOHNBAUTEN AM AREAL DES OTTO WAGNER SPITALS – DIE ARBEITEN BEGINNEN

Hier einmal zum Beitrag der Grüner – Penzing:

https://penzing.gruene.at/wohnbauten-am-areal-des-otto-wagner-spitals-die-arbeiten-beginnen

Zu den hier angeführten Argumenten:

– Rückkauf des Geländes durch die Stadt, für das jetzige Projekt wurde lediglich das Baurecht vergeben.

Der Kauf war bloß auf dem Papier abgeschlossen, bezahlt war noch nicht. Der Kaufpreis, auf 100 Jahre zinsenfrei (1) als Baurechtszins aufgeteilt, stellt ein Geschenk für die Gesiba dar und ist eine Enteignung der WienerInnen. Noch dazu bekam die GESIBA alle bis dahin aufgelaufenen und obsolet gewordenen Planungskosten (ohne mögliche Kontrolle ihrer Höhe) ersetzt.

Keine Bebauung der Grünstreifen westlich und östlich der Pavillons und somit Erhalt des wertvollen Ensembles.
drastische Reduktion der erlaubten Bauhöhen
drastische Reduktion der verbauten Fläche

Das sind bloß in Aussicht gestellt Inhalte eines zukünftigen Flächenwidmungsplanes dessen Beschluss seit Jahren verzögert wird. Ein Jubel darüber ist verfrüht. Die Umwandlung des KAV in eine Kapitalgesellschaft steht bevor. Eine Übertragung dieser Riesenimmobilie an diese AG ist eine reale Gefahr. Möglich, dass die Umwidmung, die ein Wertminderung darstellen würde, deshalb noch nicht geschehen ist.

Drastische Reduktion der nötigen Baumfällungen, die Baukörper wurden so gesetzt, dass die wertvollsten Bäume erhalten bleiben können.
100-jährige Eichen wurden geschlägert. 300 Ersatzbäumchen ersetzen bloß etwa 3 ausgewachsene Bäume, das müssten die Grünen wissen. Auf eigenem Grund hat die GESIBA keinen Platz für Ersatzpflanzungen, daher weicht sie auf Gemeindegrund aus.
Ich hab keinen Platz für die Erfüllung meiner Stellplatzverpflichtung, ich markiere mir einen Autostellplatz auf Gemeindegrund. So wird´s klarer: Das geht nicht. Bei Bäumen bejubeln das die Grünen ? Geht´s noch ? Wer hat euch in´s Hirn ge….. ? Die Parteiführung ?

Sanftes Einfügen in den Bestand: sowohl die Bauten als auch die Grünraumgestaltung werden den ursprünglichen Plänen von Otto Wagner nachempfunden
Und dass gebaut wird bevor es überhaupt eine Zielvorstellung über die zukünftige Funktion dieses Stadtteils gibt, ist den Grünen kein Problem ? „Erst bauen, dann denken“ Ist das neues Prinzip der Grünen ?

keine Luxuswohnungen, im jetzt in Umsetzung befindlichen Projekt werden die Wohnungen vermietet und ein Schwerpunkt auf betreutes Wohnen gesetzt
Haben die Grünen ein Kontingent erhalten ?

kein Parken an der Oberfläche, bei den neuen Wohnbauten wird lediglich die Zufahrt erlaubt sein, Parken werden die Fahrzeuge in der Tiefgarage.
Bitte genauer. In welcher Tiefgarage ? Die der VAMED ist nach dem Zubau ausgelastet und Zufahrt gibt´s nur eine. Oder wird für eine neue Zufahrt – entgegen der Zusage – die denkmalgeschützte Mauer für eine weitere Zufahrt ins Spitalsgelände durchbrochen ? Vorerst wurden Stellplätze auf den Straßen des Spitals markiert.
Parken im Spital, Ersatzpflanzungen auf Gemeindegrund – ohne Gegenleistung. Für die Grünen ein Grund zum Jubeln.
Schwiegt lieber, statt dass ihr so einen Blödsinn schreibt (euch von der Zentrale vorschreiben lasst).


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