Bürgerinitiative „Steinhof als Gemeingut erhalten“

„Für die Ärmsten das Schönste“, dieses Motto des Erbauers,
sollte auch weiterhin Maßstab für die Zukunft des
Otto Wagner Spitals am Steinhof sein.

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Grünfläche

veröffentlicht am 9. August 2015 | von Wolfgang Veit

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Clemens Arvay

http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wissen/natur/767323_Erfrischung-im-Reich-der-Baeume.html

Mit der steigenden Sommerhitze wird die segensreiche Wirkung von Bäumen immer mehr erkannt, ihre heilende Wirkung bei Genesung und Rehabilitation. Eigentlich keine Überraschung, jede/r fühlt es – nur GesundeitpolitikerInnen nicht. Bei diesen überwiegt die eingeschränkte betriebswirtschaftliche Kalkulation: Ein Pavillonspital kostet im Betrieb mehr als ein Spitalskasten wie das AKH.
Dass schon die Aussicht aus einem Spitalsbett auf einen Baum die Heilungsdauer verkürzen kann, belegt Clemens Arvay in seinem Buch „der Biophila Effekt“ anhand eindrucksvoller Studien. Dass psychisch Kranke in einem Spital, das von einem Park umgeben ist, besser geheilt werden können, ist auch allen klar – sofern sie nicht GesundheitspolitikerInnen sind.
Schnellere Heilung = geringere Kosten. Diese Umstand scheint in die Rechentabellen der GesundheitspolitikerInnen nicht eigegangen zu sein.

P.S.: Auch die Kostenünberschreitungen bei Spitalsneubauten nicht

arvay


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One Response to Clemens Arvay

  1. Dr. Johanna Kraft says:

    Auch wenn in der Bevölkerung die Sensibilität für die Erhaltung von Baumbeständen – nicht zuletzt wegen der großen Hitze der letzten Wochen – deutlich zugenommen hat, bei den Politikern und Politikerinnen ist das leider noch nicht angekommen!
    Fußballfederweise wird weiter alles zubetoniert und versiegelt und den Investoren die gewünschte Mauer für Baumfällungen gemacht.

    Scheinheilig werden da und dort medienwirksam „Jungbäumchen“ gesetzt, bis die einmal die wunderbare Klimaregulierungsfunktion von alten Baumbeständen erfüllen werden, sind wir alle tot.

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