Bürgerinitiative „Steinhof als Gemeingut erhalten“

„Für die Ärmsten das Schönste“, dieses Motto des Erbauers,
sollte auch weiterhin Maßstab für die Zukunft des
Otto Wagner Spitals am Steinhof sein.

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veröffentlicht am 12. Dezember 2014 | von Dr. Johanna Kraft

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Sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin!

Sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin!

Sehr geehrte Frau Dr. Kickert!

 

In allen Medien wird zur Zeit über 30 Jahre Hainburg, den Beginn der Grünbewegung in Österreich berichtet. Auch wenn Sie beide damals wahrscheinlich noch gar nicht in Österreich waren, werden Sie auch davon gehört haben. Frau Freda Messner-Blau, eine Hainburg Kämpferin und „Grüne“ der ersten Stunde berichtete unlängst – trotz ihres Alters – überaus spannend von dieser Zeit. Auch Josef Cap und der heutige Landwirtschafsminister Rupprechter gehörten zu den „Aubesetzern“, die Au wurde damals gerettet und das Kraftwerk, das alles zerstört hätte, wurde nicht gebaut.

In Steinhof, dem beliebten Freizeitareal der Wiener steht derzeit ein Föhrenwäldchen im Süden des VAMED Rehazentrums vor der Fällung, da gerade dort Wohnhäuser gebaut werden sollen. Nicht nur dass der sensible Bereich rund um die denkmalgeschützte Totenkapelle damit völlig zerstört würde, ist das auch ein ungeheuerlicher ökologischer Eingriff in das Areal. Das Argument, dass man dort bauen müsse, damit man das hässliche VAMED Gebäude nicht mehr sieht, ist lächerlich! Wodurch würde es besser verdeckt als durch einen Föhrenwald.

 

Ich ersuche Sie, sich an die eigentlichen Aufgaben der Grünen rückzubesinnen – oder wollen Sie ein zweites „Hainburg“ provozieren?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr.Johanna Kraft

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