Bürgerinitiative „Steinhof als Gemeingut erhalten“

„Für die Ärmsten das Schönste“, dieses Motto des Erbauers,
sollte auch weiterhin Maßstab für die Zukunft des
Otto Wagner Spitals am Steinhof sein.

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semmelweis Semmelweis Pavillion

veröffentlicht am 1. Juli 2018 | von Wolfgang Veit

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Semmelweis-Pavillons droht Zwangsversteigerung

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtleben/972747_Semmelweis-Pavillons-droht-Zwangsversteigerung.html

Vor acht Jahren, als wir begonnen haben, war die ganze Dimension – oder sollte ich besser sagen Schweinerei – des Semmelweis-Geschäftes noch nicht in all ihren Auswirkungen erkennbar, aber genau das wäre das Muster für das Otto-Wagner-Spital gewesen.
Ein schöner Erfolg, dass es durch unser Einschreiten anders gekommen ist; aber bisher haben wir den damals eingeleiteten Prozess erst aufgehalten. Die alte Stadtregierung hat auf Verzögerung gespielt und kaum etwas aus dem Mediationserbebnis und den Empfehlungen der Expertenguppe verwirklicht.
Ein Teil der Flächen des OWS ist auf 99 Jahre an die Gesiba zwar nicht verkauft, aber zu einem lächerlichen Preis verpachtet (wessen Leistung war die Preisbestimmung ?) und Gesiba setzt ihr Zerstörungswerk durch Neubauten im denkmalgeschützten Ensemble kaltschnäuzig fort.
Die zugesagte Neufestsetzung des Flächenwidmungsplans, die neue Verbauungen verhindern soll, ist seit 5 Jahren in Aussicht gestelt – eine Aussicht ins Unendliche ?
Die von der Expertengruppe empfohlene Gündung er einheitliche Betreibergesellschaft ist noch immer nicht erfolgt.
Verhandlungen mit der CEU (Central European University) über die Nutzung eines Teils der Pavillons werden geführt, was ein Lichtblick ist. Aber wie werden sie geführt ?
Es ist zu hoffen, dass die jetzt involvierten Personen mehr Sachverstand und Ehrlichkeit besitzen als das Team, das die Semmelsweis-Pavilons (mutmaßlich) veruntreut hat; es ermittelt mittlerweile die Korruptionsstaatsanwaltschaft.
Es wäre wert und dringend nötig diesen Vorgang der Übertragung von Rechten an die CEU-Universität aufmerksamst zu beobachten.
Wo ist die im nachhinein so aufmerksame Presse ? Hier gilt es Schaden zu vermeiden !
Es geht um einen ganzen Stadtteil !
Es geht um unser Stadt, die u n s e r e bleiben soll !


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