Bürgerinitiative „Steinhof als Gemeingut erhalten“

„Für die Ärmsten das Schönste“, dieses Motto des Erbauers,
sollte auch weiterhin Maßstab für die Zukunft des
Otto Wagner Spitals am Steinhof sein.

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Rehabilitation

veröffentlicht am 11. Oktober 2014 | von Wolfgang Veit

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Gerüchteküche

In der Gerüchteküche wird gekocht, weil die Stadt Wien Information und Diskussion über Steinhof verweigert.

Im Steinhofgelände werden Gruppen von Chinesen gesehen, die Pavillons besichtigen, Flächen inspizieren, ins Jugendstiltheater geführt werden, …..

Wir fragen uns bekannte PolitikerInnen: „Alles nur Gerüchte.“

Theatergruppen erhalten Verträge für Proberäume nicht verlängert, Therapieeinrichtungen bekommen ihnen zugesagte Räume nicht, sondern anderswo, abseits …

Wir fragen nach, was das bedeutet …… Keine Antwort.

Die Hypotherapie erhält gerüchteweise die Nachricht, dass sie nicht bleiben könne.

Die Kronenzeitung fragt nach und erhält die Auskunft, dass das bloß ein Gerücht sei, natürlich könne die Hypotherapie bleiben, es würden bloß Wohnbauten neben den Reitplatz gebaut. Mit dem Verein, der diese Pferdetherapie für schwerkranke Kinder anbietet, redet niemand.

75.000 Menschen haben folgende Forderung unterschrieben:

„seriöse, transparente Erstellung eines Gesamtkonzepts für die weitere Nutzung des Areals“ .
Diese Vorgangsweise ist nicht transparent, diese Planung ist nicht seriös:

Wohnungen knapp neben einem Pferdestall mit Reitplatz und Mistplatz – das muss zu Konflikten führen.
Am Steinhof wird konzeptlos vorgegangen obwohl die von der Stadt Wien einberufene ExpertInnengruppe unter anderem gefordert hat:

„3. Für das Gesamtareal sollen in Abhängigkeit der Absiedlungspläne
Nachnutzungsszenarien entwickelt und kontinuierlich umgesetzt werden.“

Ein solches Konzept gibt es nicht. Was hier geschieht, ist konzeptlos und intransparent.
Wir fordern eine öffentliche Diskussion über den derzeitigen Stand der Planungen!
Steinhof gehört uns allen, Steinhof geht uns alle an !

Außerdem:
Die Flächen im Osten zwischen der orthopädischen Rehabilitation und der Pferdetherapie wurden als Reserve- und Ergänzungsflächen für allfällige spätere Nutzungen deklariert. Die darauf geplanten Baukörper sollten nicht in erster Linie für Wohnungen dienen sondern sollten „Nutzungsoffen“ geplant werden – um eben für allfällige spätere Nutzungen und Nutzer ergänzend zur Verfügung zu stehen.
Sie sofort ohne Gesamtkonzept für Wohnungen zu verbrauchen widerspricht dieser Zweckbestimmung.


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