Bürgerinitiative „Steinhof als Gemeingut erhalten“

„Für die Ärmsten das Schönste“, dieses Motto des Erbauers,
sollte auch weiterhin Maßstab für die Zukunft des
Otto Wagner Spitals am Steinhof sein.

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GESIBA Bäume abgeschnitten Steinhof

veröffentlicht am 15. Februar 2017 | von Bürgerinitiative Steinhof

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Stellungnahme von GESIBA – Für wie blöd halten die uns?

Für wie blöd halten die uns und alle die das lesen ?
Der Texst ist ja beleidigend dumm und spielt mit Fremdenfeidlichkeit. 300 heimische Bäumchen werden mehr Schatten spenden als 100 Jahre alte Eichen ?
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Die Reaktion zweier Mitglieder der Bürgerinitiative am Ende.
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14.02.2017, 12:00 | OTS0105 | GESIBA Gemeinnützige Siedlungs- und Bauaktiengesellschaft

Baustart für leistbare Wohnungen beim Otto-Wagner-Spital
Baugenehmigung und Baumbescheid liegt vor – rund 300 neue, heimische Bäume

(Wien/OTS) – Im östlichen Teil des Otto-Wagner-Areals werden in den nächsten Jahren ca. 160 neue Wohneinheiten entstehen. Für den ersten Bauabschnitt mit 65 Wohnungen liegt die Baubewilligung vor, teilt der Bauträger GESIBA mit.

Die Fertigstellung der Wohnungen ist für 2019 geplant. Alle Einheiten entstehen im Rahmen eines sozialen Wohnbaus mit günstigen Preisen. Ein Viertel der neu errichteten Wohnungen wird für betreubares Wohnen zur Verfügung stehen. Von der gesamten Fläche des Areals werden nur 3,5 % der Fläche bebaut. Im Rahmen eines Mediationsverfahrens hat sich der Bauträger mit den AnrainerInnen auf diese Zahl der Wohnungen geeinigt.

Auch die Genehmigungen für die für den Wohnungsbau notwendigen Baumentfernungen liegen vor. Am Gelände des Otto-Wagner-Spitals gibt es über 4800 Bäume. Für die Wohnbauten müssen 98 Bäume entfernt werden. (72 Bäume haben ihre physiologische Altersgrenze erreicht, einer ist abgestorben.) Im Gegenzug werden jedoch über dreimal so viele, nämlich 327 Bäume neu gepflanzt. Sie werden sowohl auf Flächen des Otto-Wagner-Spitals als auch auf den angrenzenden Steinhofgründen, dem streng geschützten Landschaftsschutzgebiet, gepflanzt. Neben den ökologischen Vorteilen von heimischen Gehölzen attraktivieren die vielen neuen Bäume auch den Erholungsraum für die Wienerinnen und Wiener.

Als Alleepflanzungen angelegt, bieten sie einerseits Schatten und haben direkten Einfluss auf das Mikroklima, andererseits sind sie gleichzeitig eine Bereicherung für ein unmittelbares Naturerlebnis für Erholungssuchende.

Der Bauträger GESIBA hat sich bereit erklärt, eine entsprechend höhere Qualität bei der Auswahl der Bäume zu treffen und größere zu pflanzen als gesetzlich vorgesehen. Das bedeutet, es werden größere Bäume gepflanzt und ausschließlich heimische Gehölze- wie Feldahorn oder Hainbuchen, Wildapfel etc. Heimische Gehölze sind an das lokale Klima und die lokalen Bodenverhältnisse bestens angepasst, sie sind widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Insektenfraß. Heimische Gehölze sind Teil des Naturhaushalts und bieten einer Vielzahl von Tieren Nahrung und Lebensraum. Für die im Baubereich verbleibenden Bäume gibt es selbstverständlich umfangreiche Schutzmaßnahmen.

Rückfragehinweis:

GESIBA Gemeinnützige Siedlungs-
und Bauaktiengesellschaft

Ewald Kirschner
Generaldirektor
Telefon:01/53477/450
E-Mail: td@gesiba.at

oder

Manuela Zenkl
Leiterin Zentralverwaltung
Telefon: 01/53477/158
E-Mail: m.zenkl@gesiba.at

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Sehr geehrte Frau Dr. Kickert,

mit der heute erfolgten Schlägerung kerngesunder Bäume auf dem von der
Gesiba für Wohnbauten beanspruchten Areal des OWS wurden nach Jahren
konstruktiven Verhandelns irreversible Fakten geschaffen die einer
politischen Kriegserklärung der Stadtregierung an Vernunft,
kulturelles Erbe und Glaubwürdigkeit gleichkommt. Ich fühle mich von
den Wiener Grünen – meiner politischen Heimat seit es Grüne gibt –
verraten. Sie wissen ebenso wie ich dass es einfach nicht stimmt, dass
(wie von der Gesiba in einer heutigen OTS behauptet) sich der
Bauträger im Rahmen einer Mediation mit den Anrainern auf den Bau der
Wohnungen geeinigt hat. Vielmehr wurde selbst von den von der
Stadtverwaltung bestellten „Experten“ unter anderem gefordert, dass
zuallererst ein Gesamtkonzept für die Nutzung des Areals erstellt
werden muss.

Ich fühle mich von den Wiener Grünen (die diese Politik mittragen)
hintergangen und kündige den Grünen in Hinkunft jegwege Unterstützung!

Helmut Schauer
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em. o. Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Helmut Schauer
Minorgasse 74
1140 Wien
schauer@ifi.uzh.ch

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Sehr geehrte Grünmandatare!

Dieser Meinung kann ich mich nur voll anschließen, die Grünen sind leider
damit für mich nicht mehr wählbar. Zuerst tut man so, als ob man die
Bevölkerung einbinden will, stielt uns mit dieser entbehrlichen Mediation
unzählige Sommerabende an Lebenszeit, um dann erst recht das zu machen, was
man ohnehin immer wollte, ohne Rücksicht auf die Empfehlungen der ohnehin
von der Politik bestimmten Experten. Wenn das Bürgerbeteiligung sein soll,
dann bitte „nein danke“.
Die Investorenhörigkeit am Heumarkt und am Karlsplatz kommt noch dazu,
einfach widerlich!

Johanna Kraft


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