Bürgerinitiative „Steinhof als Gemeingut erhalten und gestalten“

„Für die Ärmsten das Schönste“, dieses Motto des Erbauers,
sollte auch weiterhin Maßstab für die Zukunft des
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Franz Prokop Aussicht Steinhofgründe

veröffentlicht am 26. November 2013 | von Wolfgang Veit

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Steinhofgründe: 16. Bezirk nicht betroffen?

Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher !

Lieber Franz !

Mit bedauern lese ich, dass der 16. Bezirk entgegen einer Meldung in der Bezirkszeitung keine Bürgerversammlung zusammen mit dem 14. Bezirk zum Thema Steinhof machen möchte. Es wäre das doch eine Gelegenheit die gute Lösung, die überall kolportiert wird, den Betroffenen verständlich zu machen.

Sehr verwundert bin ich auch über die Begründung, warum eine BürgerInnenversammlung nicht nötig sei: Weil der 16. Bezirks nicht betroffen sei.

Ich hörte immer, auch aus Kreisen der SPÖ, dass das Projekt dem 16. Bezirk nur Verkehr, aber sonst keinen Vorteil brächte. Und jetzt auf einmal das — Gibt es ein Verkehrskonzept? Soweit wir die Planung beobachten konnten, wurde kein Verkehrskonzept erstellt. Der 16.Bezirk wird unweigerlich vom zusätzlichen Verkehr betroffen sein. Wie der zusätzliche Verkehr bewältigt werden soll, muss den Bezirks doch interessieren – oder nicht ?

Die Steinhofgründe sind mit ihrem Bestand an Wildtieren ein ganz außergewöhnliches Erholungsgebiet. Dies Qualität ist gefährdet, wenn 600 bis 900. BewoherInnen mit ihren Hunden dort einziehen. Ein Verbot der Hundehaltung ist in keiner Rechtsform durchsetzbar. Der 16. Bezirks würde neben anderen ökologischen Nachteilen diese wunderbare Attraktion Wildtiere in freier Natur beobachten zu können verlieren.

Der Meinung, der 16. Bezirks sei durch ein solches Bauprojekt nicht betroffen, kann ich somit in keiner Weise folgen und ersuche dich noch einmal zu überlegen, ob der 16.Bezirk sich nicht an die Informationsveranstaltung im 14.Bezirk anschließen sollte.

Mit freundlichen Grüßen ! Wolfgang Veit

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One Response to Steinhofgründe: 16. Bezirk nicht betroffen?

  1. Wienwähler says:

    Verlogener kann man eigentlich gar nicht mehr agieren!

    Vom Verkehr ist natürlich Ottakring am allermeisten betroffen, ganz abgesehen davon, dass man hier einen Erholungsraum für alle Wiener/innen unwiederbringlich zerstören will!

    Und jetzt haben sie nicht einmal den Mumm, das in einer öffentlichen Diskussion zuzugeben!
    (übrigens fanden die Informationsveranstaltungen vor zwei Jahren immer gemeinsam vom 14. und 16. Bezirk statt. Und das soll jetzt anders begründet werden? Für wie blöd hält man eigentlich die Leute!!)

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